Brand am Ofen 7 Fa. Dyckerhoff

17.03.2012Fruehjahrsuebung-der-beiden-Feuerwehren-Rettung-aus-luftiger-Hoehe1_image_630_420f_wn
Bei Arbeiten am Ofen 7 ist es zu einem Brand gekommen. Drei vermisste Personen müssen gefunden und in Sicherheit gebracht werden. Das ist die Ausgangslage bei der gemeinsamen Frühjahrsübungvon Werkfeuerwehr Dyckerhoff und Freiwilligen Feuerwehr Lengerich.

Schweiß- und Brennarbeiten im Bereich des Granulierturms von Ofen 7 geraten außer Kontrolle. Ein Feuer bricht aus, drei Personen werden vermisst. Andreas Brüseke fasst die Ausgangslage für die Frühjahrsübung von Werkfeuerwehr Dyckerhoff und Freiwilliger Feuerwehr Lengerich in wenigen Worten zusammen. Dann steigt der Einsatzleiter der Werkfeuerwehr in seinen Wagen, steuert die Unglücksstelle auf dem weitläufigen Werksgelände an.

Die 13 Mitglieder der Dyckerhoff-Brandbekämpfungstruppe erkennen sofort, dass sie Unterstützung brauchen. Die Feuer- und Rettungswache wird informiert. Wenige Minuten später brausen die Fahrzeuge mit Sirenengeheul und zuckenden Blaulichtern auf das Firmengelände.

Das Teleskopmast-Fahrzeug wird eingewiesen, brummt rückwärts eine Steigung hoch. Dafür gibt´s später ein Lob von Stadtbrandinspektor Hartwig Hübner: „Hätte der Wagen andersherum gestanden, säße das Nummernschild längst auf der Fahrbahn.“ Er ist an diesem Nachmittag Beobachter.

Andreas Brüseke hat derweil die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr über die Lage informiert und eingewiesen. Die Dyckerhoff-Blauröcke sind bei der Suche fündig geworden. Alle drei Vermissten sind gefunden, allerdings auch verletzt. Jetzt schlägt die Stunde des Teleskopmasten. Innerhalb weniger Minuten ist der erste Verletzte geborgen.

Kniffliger wird es bei der zweiten Person. Die ist ausgerechnet auf dem Hilfskamin des Ofens 7 zusammengebrochen – in 27 Metern Höhe. Der Teleskopmast stellt seine Beweglichkeit unter Beweis. Auch dieser Verletzte (ebenfalls von der Unfallopfer-Darstellergruppe der DLRG) wird kurze Zeit später der Besatzung des Rettungswagens übergeben.

Ein knappe Stunde später werden Schläuche eingerollt, der Teleskopmast eingefahren. Die Übung ist beendet. „Wir wollen, dass sich die Kameraden der Wehr auch bei uns in etwa auskennen“, beschreibt Andreas Brüseke einen Aspekt der Übung. „Die Zusammenarbeit hat prima geklappt“, freut sich Heinz Schmidt, Einsatzleiter für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr.

 

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